Brexit

Da das Vereinigte Königreich nie dem Schengenabkommen angehörte, waren wir es gewohnt, der Grenzpolizei unseren Personalausweis vorzuzeigen, wenn wir den Kanal überquerten. Nach dem Brexit verlässt das Vereinigte Königreich die Europäische Union, was auch dem freien Verkehr für Güter und Reisende ein Ende setzt. Die Zolldienste der Europäischen Mitgliedstaaten werden Reisende aus und nach England, Wales, Schottland oder Nord-Irland ebenso behandeln wie etwa den Verkehr mit den Vereinigten Staaten, Ägypten oder Thailand. Im Bahnhof Brüssel-Süd werden Sie demnächst zusätzlich zur Polizei auch Zolldiensten begegnen.

Wenn das Vereinigte Königreich kein Mitgliedstaat mehr ist, werden die Höchstmengen von beispielsweise Alkohol oder Zigaretten etwas niedriger sein, als die Mengen, die Sie zurzeit mitbringen dürfen. Es dürfen auch beispielsweise keine Fleischerzeugnisse mitgeführt werden und größere Bargeldbeträge müssen angemeldet werden. Die Do‘s und Don‘ts finden Sie in unserer  Broschüre „Informiert reisen“. (PDF, 1.89 MB)Das Vereinigte Königreich gehört nach dem Brexit in die Kategorie „Drittländer“ dieser Broschüre.

Für Staatsangehörige des Vereinigten Königreichs, die nach ihrem Aufenthalt in Belgien zurückkehren, kann in bestimmten Fällen die MwSt. auf Ankäufe in Belgien erstattet werden.

Die Europäische Union erlegt auch strenge Regeln für Reisen mit Haustieren auf. Der Zoll hat in Zusammenarbeit mit der FASNK (AFSCA) dafür gesorgt, dass Hunde und Katzen nun auch über die Flughäfen von Deurne und Wevelgem, aber auch über die Autofähre in Zeebrügge mitgebracht werden können. Achten Sie darauf, dass Ihre Vierbeiner geimpft sind, wenn Sie sie in das Vereinigte Königreich mitnehmen möchten, da dies auch für sie eine Reise außerhalb der Europäischen Union ist.

Weitere Auskünfte finden Sie in unserer Broschüre  „Informiert reisen“ (PDF, 1.89 MB) oder bei der FASNK.