Achtung: Ab sofort empfangen wir Sie in allen unseren Ämtern nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung.

Flexi-jobs - Grenze von 12.000 euro

Steuerbefreiung auf 12.000 Euro begrenzt, außer für pensionierte Arbeitnehmer

Die aus Flexi-Jobs stammenden Entlohnungen sind grundsätzlich steuerfrei, sofern diese tatsächlich dem auf der sozialen Ebene geschuldeten Sonderbeitrag von 28 % unterliegen.

Ab dem Steuerjahr 2025 ist die Steuerbefreiung jedoch auf 12.000 Euro begrenzt.

Diese Grenze:

  • gilt pro Besteuerungszeitraum und nicht pro Arbeitgeber,
  • berücksichtigt keine Entschädigungen, die nicht dem Sonderbeitrag von 28 % unterliegen (z. B. Fahrtkostenentschädigungen für Fahrten zwischen Wohnsitz und Arbeitsplatz).

Diese Grenze von 12.000 Euro gilt nicht für den Arbeitnehmer, der Pensionierter ist (wie in Artikel 3 Nr. 7 des Gesetzes vom 16. November 2015 erwähnt).
 

Im Falle der Überschreitung der Grenze von 12.000 Euro im Laufe des Besteuerungszeitraums (nicht pensionierte Arbeitnehmer)

Wenn derselbe Arbeitgeber einem Flexi-Job-Arbeitnehmer eine Entlohnung von mehr als 12.000 Euro zahlt, unterliegt der steuerpflichtige Teil, der den Höchstbetrag übersteigt, dem Berufssteuervorabzug. Dieser Teil muss als Entlohnung unter Code 250 der Karte 281.10 des betreffenden Flexi-Job-Arbeitnehmers angegeben werden.

Wenn ein Arbeitnehmer einen Flexi-Job bei mehreren Arbeitgebern ausübt, dann ist es möglich:

  • dass die einzelnen Arbeitgeber die Grenze von 12.000 Euro nicht überschreiten,
  • aber dass die Gesamtvergütung des Arbeitnehmers 12.000 Euro überschreitet. 

Die Arbeitgeber haben keine Kenntnis von den Zahlungen anderer Arbeitgeber und können diese nicht berücksichtigen. Daher sind sie in diesem Fall nicht zur Zahlung des Berufssteuervorabzugs verpflichtet.

Der Teil, der den Höchstbetrag übersteigt, wird beim Arbeitnehmer als gewöhnliche Entlohnung zum progressiven Satz besteuert. Dies geschieht automatisch bei der Berechnung der geschuldeten Steuer.
 

Unvollständiger Besteuerungszeitraum

Wenn der Besteuerungszeitraum aus einem anderen Grund als dem Tod keinem vollständigen Kalenderjahr entspricht (z. B. weil der Arbeitnehmer sich im Laufe des Jahres in Belgien niedergelassen hat), wird die Grenze von 12.000 Euro im Verhältnis zur Dauer des Besteuerungszeitraums, ausgedrückt in Monaten, gegenüber zwölf Monaten proportional verringert.