Kauf eines Investitionsgutes von einem Nichtsteuerpflichtigen

Welche Regeln gelten für ein Investitionsgut, das von einem Nichtsteuerpflichtigen gekauft wird?

Welche Regeln gelten für ein Investitionsgut, das von einem Nichtsteuerpflichtigen gekauft wird?

Kein MwSt.-Abzug auf den Kauf eines Investitionsgutes

Da die Person, von der Sie das Gut kaufen, nicht mehrwertsteuerpflichtig ist und die MwSt. nicht in Rechnung stellen kann, haben Sie kein Anrecht auf Abzug.

MwSt.-Abzug auf Umsätze in Zusammenhang mit dem Investitionsgut

Wenn Sie dieses Gut als Investitionsgut für Ihre Tätigkeit als Steuerpflichtiger verwenden, können Sie gemäß den normalen Regeln, die Mehrwertsteuer, die die die Güter und Dienstleistungen belastet, die Ihnen für die Instandhaltung, Reparatur, den Umbau oder die Verbesserung dieses Gutes geleistet wurden, abziehen.

Achtung: der Abzug der Mehrwertsteuer auf Umbau oder Verbesserung dieses Investitionsgutes kann für einen je nach Fall unterschiedlichen Zeitraum berichtigt werden (siehe Artikel 48 § 2, MwSt.-Gesetzbuch und Artikel 9, KE Nr. 3).

MwSt. auf den Weiterverkauf eines Investitionsgutes

Beim Weiterverkauf dieses Investitionsgutes sind Sie grundsätzlich verpflichtet, Ihrem Käufer die Mehrwertsteuer in Rechnung zu stellen, es sei denn, es handelt sich um ein Gut, dessen Lieferung gemäß MwSt.-Gesetzbuch steuerfrei ist (z. B. Gebäude, die für Anwendung der MwSt. nicht mehr als neu gelten können).