Inbetriebsetzungssteuer

Achtung: Folgende Informationen gelten für Sie nur, wenn Sie in der Region Brüssel-Hauptstadt wohnen.

Sie wohnen in der Wallonischen Region oder in der Flämischen Region? Dann finden Sie alle nützlichen Informationen 

Inbetriebsetzungssteuer

  • Ich bin Eigentümer eines Fahrzeugs. Muss ich die Inbetriebsetzungssteuer zahlen?

    Ja. Als Eigentümer eines Motorfahrzeugs, das öffentliche Straßen benutzt, müssen Sie eine (einmalige) Inbetriebsetzungssteuer zahlen.

    Die Steuer gilt für alle Arten von Fahrzeugen (Autos, Motorräder usw.), neu oder gebraucht.

    Die Motorleistung, ausgedrückt in Steuer-PS (PS) oder in Kilowatt (Kw), bestimmt den Betrag der Steuer.

    Downloadable file Tarife der Inbetriebsetzungssteuer (2019-2020) (PDF, 265.37 KB)

  • Ich habe eine Behinderung. Habe ich Anspruch auf eine Befreiung von der Inbetriebsetzungssteuer?

    Als Fahrer mit Behinderung haben Sie unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf eine Befreiung von der Inbetriebsetzungssteuer.

    Weitere Informationen

  • Wie und wann muss ich meine Inbetriebsetzungssteuer zahlen?

    Sie müssen selbst nichts tun.

    Nach der Zulassung Ihres Fahrzeugs erhalten Sie im Prinzip im Laufe des Monats nach dem Monat der Zulassung eine Aufforderung zur Zahlung der Inbetriebsetzungssteuer und der ersten Verkehrssteuer auf Kraftfahrzeuge.

  • Was muss ich tun, wenn ich keine Zahlungsaufforderung erhalten habe?

    Wenn Sie keine Zahlungsaufforderung erhalten haben, müssen Sie folgende Schritte unternehmen:

    1. Wenden Sie sich an den Dienst „Autosteuern - Brüssel“ (Tel.: 0257/64010), um den Betrag Ihrer Steuer in Erfahrung zu bringen. 
    2. Geben Sie auf dem Überweisungsformular die von diesem Dienst mitgeteilte strukturierte Mitteilung an. 
    3. Zahlen Sie den geschuldeten Betrag unverzüglich auf das Konto BE46 6792 0023 1036 des Dienstes „Autosteuern - Brüssel“.
  • Was passiert, wenn ich meine Inbetriebsetzungssteuer verspätet oder gar nicht zahle?

    Wenn Sie Ihre Inbetriebsetzungssteuer verspätet oder gar nicht zahlen, müssen Sie mit einer administrativen Geldbuße von 50 Euro rechnen.

    Die mit der Kontrolle von Fahrzeugen auf der Straße beauftragten Beamten können anhand des amtlichen Kennzeichens überprüfen, ob die Inbetriebsetzungssteuer bezahlt wurde oder nicht (daher ist es nicht notwendig, den Nachweis über die Zahlung der Steuer im Fahrzeug aufzubewahren).

    Wenn ein Beamter bei einer Kontrolle feststellt, dass Sie mit der Zahlung nicht in Ordnung sind:

    • bezahlen Sie entweder sofort an den Beamten, in bar oder mit Ihrer Debetkarte (Bancontact oder Mister Cash) über ein mobiles Zahlungsterminal, 
    • oder Ihr Fahrzeug wird zurückbehalten und Sie haben 96 Stunden (4 Tage) Zeit, um die Zahlung vorzunehmen. Sie erhalten hierzu die notwendigen Informationen. Ihr Fahrzeug wird Ihnen gegen Nachweis der Zahlung zurückgegeben. Wenn Sie nicht innerhalb von 96 Stunden bezahlt haben, wird Ihr Fahrzeug gepfändet und das Gericht kann den Verkauf des gepfändeten Fahrzeugs anordnen.